Im Rahmen des Ambulant betreuten Wohnens bieten wir:

 

Regelmäßige Einzelgespräche mit einer Bezugsbetreuerin sowie Unterstützung und persönliche Betreuung in unterschiedlichen Lebensbereichen.

Themen und Inhalte der Betreuung können sein:

  • Die finanzielle Absicherung: z.B. Anträge stellen oder die Nutzung unserer Geldverwaltung

  • Der praktische Alltag, das heißt zum Beispiel: die Förderung lebenspraktischer Fähigkeiten und die Gestaltung der Tagesstruktur

  • Arbeitssuche oder die Entwicklung beruflicher Perspektiven

  • Die Verbesserung der gesundheitlichen Situation

  • Die Auseinandersetzung mit einer psychischen Erkrankung

  • Wohnungssuche

  • Umgang mit Ämtern und Behörden

  • Bei Bedarf Anbindung an Beratungsstellen
  • Soziale, familiäre oder nachbarschaftliche Kontakte

  • Freizeitgestaltung

 

Gruppengespräche und verschiedene Freizeitangebote

In den regelmäßíg stattfindenden Hausversammlungen können die Belange angesprochen werden, die alle Bewohnerinnen betreffen. Die Unterstützung der Hausgemeinschaft steht dabei im Vordergrund. So werden häufig ganz praktische Themen aus dem Alltag der Bewohnerinnen besprochen. Genauso werden aber auch gemeinsame Freizeitaktivitäten geplant oder Kontakte untereinander geknüpft.

Weiterhin gibt es unterschiedliche Freizeit- und Gruppenangebote, eine zentrale Rolle spielt dabei die wöchentlich stattfindende Freizeitgruppe. Sie ist offen für alle Bewohnerinnen und bietet eine Art Treff zum Kaffeetrinken, gemeinsamen Spielen, Malen, Basteln usw.

 

Bezogen auf die spezifischen Lebenslagen von Frauen in besonderen sozialen Schwierigkeiten und mit chronischen psychischen Erkrankungen stehen für uns folgende Aspekte im Vordergrund:

  • Eigenen, von anderen möglichst unabhängigen Lebensunterhalt sichern

  • Strategien zur Wahrung der persönlichen Sicherheit und Integrität erarbeiten. Dies bedeutet u.a. Wahrnehmen und Einhalten eigener und gegebenenfalls auch fremder Grenzen

  • Solidarität und Gemeinschaft unter den Bewohnerinnen, sowohl im Alltag als auch in Krisensituationen anregen

  • Positive Erlebnisse durch gemeinsame Aktivitäten ermöglichen

  • Möglichkeiten schaffen, aktuelle und vergangene Gewalterfahrungen zu thematisieren

  • Persönliche Beziehungen klären, wenn dies von der Frau gewünscht wird

  • Unterstützung beim Wahrnehmen und Gestalten von Besuchskontakten mit den eigenen Kindern

 

Für Frauen mit chronischen psychischen Erkrankungen (§ 53 ff SGB XII) stehen ca. 20 Plätze zur Verfügung, für Frauen in besonderen sozialen Schwierigkeiten (§ 67 ff SGB XII) 11 Plätze. Die von uns betreuten Frauen wohnen in 1-Zimmerappartements oder in einer Wohngemeinschaft in einer Zweizimmerwohnung. Diese Wohnungen befinden sich im Frauenwohnprojekt. Einige Frauen wohnen auch in einer eigenen selbst angemieteten Wohnung.